Unfallstatistik Köln 2025: Polizei warnt nach tödlichem Motorradunfall nahe Flughafen

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Einsatz in Köln – Alte Kölner Straße, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Pressekonferenz mit Unfallaufnahme in Köln-Wahner Heide
Köln (NRW), 11.03.2026: Einsatzfahrzeug der Polizei mit Unfallaufnahme-Team bei der Präsentation der Unfallstatistik 2025 nahe dem Flughafen Köln/Bonn.
Datum: 11.03.2026, 12:30 Uhr
NEWSID: 12 - Alte Kölner Straße, Köln, Deutschland
Nach tödlichem Frontalzusammenstoß zweier Motorradfahrer zeigt die Polizei Köln Einsatzabläufe, Ermittlungen und Opferschutz

Die Polizei Köln hat am Mittwochvormittag nahe dem Flughafen Köln/Bonn ihre Unfallstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt. Der Ort wurde bewusst gewählt: Nur wenige hundert Meter entfernt waren im vergangenen Jahr zwei Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben gekommen. Mit der Pressekonferenz wollte die Polizei nicht nur Zahlen präsentieren, sondern auch die Arbeit der Einsatzkräfte bei schweren Verkehrsunfällen sowie den Opferschutz sichtbar machen.

Beim damaligen Einsatz leitete Bernd Nese, Dienstgruppenleiter der Polizeiwache Köln-Porz, die Maßnahmen vor Ort. Nach seinen Angaben bot sich den Einsatzkräften ein chaotisches Bild. Zwei Motorräder waren frontal kollidiert, Trümmerteile lagen über eine große Fläche verteilt. Beide Motorradfahrer starben noch am Unfallort. Ein weiterer Pkw war in den Unfall involviert, die Insassen wurden im Rettungswagen behandelt. Für die Polizei bedeutete das eine komplexe Einsatzlage: Neben der Gefahrenabwehr musste der Unfallort abgesichert und die Ermittlungen unmittelbar eingeleitet werden.

Spezialisierte Verkehrsunfallaufnahmeteams übernahmen anschließend die detaillierte Spurensicherung und Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Diese Einheiten dokumentieren Unfallstellen mit Vermessungstechnik, sichern Spuren und erstellen Gutachten, die später Grundlage für die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind. Parallel mussten auch Angehörige und Bekannte eines der Verunglückten betreut werden, die sich zufällig in der Nähe aufhielten und das Geschehen miterlebten.

Solche Einsätze stellen auch für die Einsatzkräfte eine Belastung dar. Nese betonte, dass tödliche Verkehrsunfälle immer eine besondere Situation seien – vor allem, wenn Menschen unmittelbar vor Ort sterben und keine Hilfe mehr möglich ist. Die Polizei Köln bietet ihren Mitarbeitenden deshalb interne Unterstützung und Nachbesprechungen an, um belastende Ereignisse aufzuarbeiten.

Nach Angaben von Frank Wissbaum, Direktionsleiter Verkehr bei der Polizei Köln, gab es im Jahr 2025 insgesamt zwölf Verkehrstote im Stadtgebiet. Unter den Opfern waren Fußgänger, Radfahrer und drei Motorradfahrer. Gerade Zweiradfahrer seien im Straßenverkehr besonders gefährdet. In Köln nehme der Verkehrsmix deutlich zu: Neben Autos seien immer mehr Fahrräder, Pedelecs, E-Scooter sowie motorisierte Zweiräder unterwegs. Dadurch steige das Risiko, dass Zweiradfahrer übersehen werden.

Die Polizei setzt deshalb verstärkt auf Prävention. Zielgruppenorientierte Programme richten sich unter anderem an Kinder, junge Erwachsene und Senioren. Mit Aufklärung, Schulungen und Kampagnen soll das Bewusstsein für Risiken im Straßenverkehr gestärkt und die Einhaltung der Verkehrsregeln verbessert werden. Der Ort der Pressekonferenz sollte genau daran erinnern: Wenige hundert Meter entfernt verloren zwei junge Männer – 20 und 28 Jahre alt – bei einem Überholmanöver im Begegnungsverkehr ihr Leben.

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Pressekonferenz mit Unfallaufnahme in Köln-Wahner Heide
Polizei Köln bei Pressekonferenz zur Unfallstatistik 2025
Polizeidienstgruppenleiter Bernd Nese bei Unfallstatistik-Pressekonferenz
Zerstörtes Motorrad nach Unfall in Köln
Zerstörtes Motorrad nach Unfall bei Köln
Polizeipressekonferenz zur Unfallstatistik 2025 in Köln
Polizeidrohne neben Steuerungseinheit auf einem Tisch während der Vorstellung der Unfallstatistik 2025
Polizeidrohne vor Ort der Unfallstatistik-Präsentation in Köln
Polizeidrohnen bei Unfallstatistik-Präsentation in Köln
Polizeieinsatz nach Motorradunfall nahe Flughafen Köln/Bonn

Quelle: Alexander Franz

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